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Škoda direkt verbinden

Ohne Wallbox, ohne Home Assistant: Kilonaut erkennt deine Ladungen direkt über dein Škoda und übernimmt automatisch den Kilometerstand. Da Škoda die geladene Energiemenge nicht übermittelt, wird sie von Kilonaut geschätzt.

Škoda bietet seit August 2026 eine offizielle Schnittstelle an, über die du deinem Fahrzeug einen eigenen Zugangsschlüssel geben kannst. Damit prüft Kilonaut regelmäßig, ob dein Auto geladen wird, und legt erkannte Ladungen automatisch als Ladevorgang an.

Auch der Kilometerstand wird übernommen. So kann Kilonaut unter anderem deine Kosten je 100 km und deinen Verbrauch berechnen.

Du brauchst dafür keine Wallbox, keinen Shelly und kein Home Assistant. Der Zugangsschlüssel ist kostenlos und kann von dir jederzeit wieder gelöscht werden.

Einrichten

Du brauchst die MyŠkoda-App ab Version 8.16 und die 17-stellige Fahrgestellnummer (FIN) deines Autos. Du findest sie im Fahrzeugschein und in der MyŠkoda-App.

Wichtig: Der Zugangsschlüssel wird beim Erstellen nur einmal vollständig angezeigt. Kopiere ihn deshalb direkt.

  1. 1 MyŠkoda-App öffnen → Profil unten rechts → „Smart Home“
  2. 2 Neuen Zugangsschlüssel erstellen und dein Fahrzeug auswählen
  3. 3 Zugangsschlüssel kopieren, solange er angezeigt wird
  4. 4 In Kilonaut „Datenquellen“ → „Škoda“ → „Einrichten“ öffnen
  5. 5 Zugangsschlüssel und Fahrgestellnummer eingeben und Fahrzeug auswählen
  6. 6 Kilonaut prüft die Verbindung und zeigt dir Fahrzeug, Kilometerstand und Ladestand an

Erst wenn dein Auto erfolgreich antwortet, speichert Kilonaut die Verbindung. Falls etwas nicht stimmt, bekommst du direkt einen Hinweis – zum Beispiel bei einem falschen oder abgelaufenen Schlüssel.

Warum wird die Energiemenge geschätzt?

Škoda übermittelt über die Schnittstelle keine geladene Energiemenge in Kilowattstunden. Verfügbar sind unter anderem der Ladestand und die aktuelle Ladeleistung.

Kilonaut berechnet die Energiemenge deshalb aus der gemeldeten Ladeleistung und der Dauer des Ladevorgangs. Solche Ladungen werden im Posteingang deutlich als „geschätzt“ gekennzeichnet.

Wie genau die Schätzung ist, hängt vor allem von der Ladeleistung ab. Škoda übermittelt die aktuelle Leistung in Schritten von 0,5 kW.

Bei 11 kW an einer Wallbox fällt diese Rundung mit etwa 2 % kaum ins Gewicht. Bei nur 2,2 kW an einer Haushaltssteckdose können es dagegen rund 11 % sein. In unserem Test lag die Schätzung beim Laden an einer Haushaltssteckdose 13 % unter dem Wert des Stromzählers.

Grundsätzlich gilt also: Je höher die Ladeleistung, desto genauer kann Kilonaut die geladene Energiemenge bestimmen.

Mehr zur Berechnung

Kilonaut berechnet die Energie bewusst nicht einfach aus der Veränderung des Ladestands. Das klingt zunächst naheliegend, ist bei einzelnen Ladevorgängen aber überraschend ungenau.

In unseren Tests mit einem echten Fahrzeug wich diese Methode bei einzelnen Ladungen zwischen 19 % nach unten und 64 % nach oben ab. Über einen ganzen Tag betrug die Abweichung dagegen nur etwa 5 %.

Der Grund: Der angezeigte Ladestand ist selbst eine Schätzung der Batterieelektronik und wird während der Nutzung immer wieder angepasst. Für einzelne Ladevorgänge ist er deshalb kein zuverlässiger Energiezähler.

Was Škoda nicht liefert

Keine Kosten
Škoda kennt den Preis deines Ladevorgangs nicht. Für Ladungen zuhause kann Kilonaut mit deinem hinterlegten Strompreis rechnen. Bei öffentlichen Ladungen kannst du den Betrag ergänzen oder den Beleg an deine persönliche Kilonaut-Adresse weiterleiten.
Keinen Ladeort
Kilonaut fragt die Standortdaten deines Autos bewusst nicht ab. Bei AC-Ladungen wird zunächst „Zuhause“, bei DC-Ladungen „Unterwegs“ vorgeschlagen. Falls das nicht passt, kannst du es im Posteingang mit einem Tipp ändern.
Keine vergangenen Ladungen
Kilonaut erkennt Ladungen ab dem Zeitpunkt, an dem du dein Fahrzeug verbindest. Frühere Ladevorgänge kannst du weiterhin über Belege oder den CSV-Import hinzufügen.
Keine Erkennung in Echtzeit
Kilonaut kann den Fahrzeugstatus alle fünf Minuten abrufen. Eine abgeschlossene Ladung kann deshalb erst einige Minuten nach dem Abstecken in Kilonaut erscheinen.

Zusammen mit Wallbox oder Home Assistant

Du kannst die Škoda-Verbindung problemlos zusammen mit einer Wallbox oder Home Assistant verwenden. Das ist sogar sinnvoll.

Erkennt beispielsweise deine Wallbox denselben Ladevorgang, verwendet Kilonaut automatisch den tatsächlich gemessenen Wert. Es entsteht keine zweite Ladung.

Dasselbe gilt für einen Beleg: Trifft später ein Beleg zu einer bereits erkannten Ladung ein, ergänzt Kilonaut damit die genaueren Daten. Die Schätzung wird entsprechend ersetzt.

Ladevorgänge, die du selbst manuell eingetragen hast, werden niemals automatisch überschrieben.

Besonders praktisch ist die Škoda-Verbindung beim Schnellladen unterwegs. Dort kann deine Wallbox zuhause natürlich nichts erfassen. Kilonaut erkennt den Ladevorgang trotzdem über dein Auto und legt ihn automatisch an. Wenn du später den Beleg hinzufügst, werden die Daten vervollständigt.

Noch Beta

Die Škoda-Anbindung befindet sich aktuell in der Beta-Phase.

Sie funktioniert bereits zuverlässig, allerdings stellt Škoda über die Schnittstelle nicht alle Daten bereit, die Kilonaut für eine vollständig automatische Erfassung nutzen könnte. Insbesondere fehlt die tatsächlich geladene Energiemenge in Kilowattstunden.

Du kannst die Verbindung jederzeit unter „Datenquellen“ trennen oder einen neuen Zugangsschlüssel hinterlegen. Bereits erfasste Ladevorgänge bleiben dabei erhalten.

Noch Fragen?

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